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Tagesklinik Fürstenwalde

Nur noch wenige Wochen, dann eröffnet das Evang. Krankenhauses „Gottesfriede“ in Woltersdorf seine dritte Tagesklinik für Altersmedizin. In der Eisenbahnstraße 171 in Fürstenwalde/Spree, im gleichen Gebäude wie die Agentur für Arbeit, bezieht die Tagesklinik weite Teile des Erdgeschosses mit seinen gläsernen Vorbauten mit blauen Fensterrahmen.
 
Die Handwerker arbeiten mit Hochtouren, damit hier ab Anfang April 2017 zwanzig Patienten teilstationär versorgt werden können.
 
Mit der Tagesklinik für Altersmedizin werden wir in Fürstenwalde und Umgebung (bis ca. 30 km) die Lücke zwischen stationärer und ambulanter Versorgung geriatrischer Patienten schließen.
 
Durch unser multiprofessionelles Team werden die Patienten werktags in der Zeit von 09:00 bis 15:00 Uhr ganzheitlich auf Grundlage eines individuell erstellten fachspezifischen-geriatrischen Behandlungskonzeptes betreut. Sie erhalten umfassende medizinische Diagnostik und Therapie, einschließlich notwendiger Rehabilitationsmaßnahmen. Den Abend und die Nacht, sowie die Wochenenden verbringen sie in der gewohnten häuslichen Umgebung.
 
Das Ziel unseres multiprofessionellen Teams unter Leitung der Oberärztin Birgit Hanisch ist die Vermeidung oder Verkürzung einer vollstationären Behandlung im Krankenhaus, der Erhalt größtmöglicher Selbstständigkeit und die schrittweise Reintegration in die eigene häusliche Umgebung. Außerdem versuchen wir das soziale Netz und die Sicherung der Lebensqualität zu erhalten.
 
Die Anmeldung zur teilstationären Aufnahme erfolgt über den behandelnden Hausarzt oder das Krankenhaus, indem sich der Patient derzeit befindet. Nach persönlicher Terminvereinbarung mit dem in der Häuslichkeit befindlichen Patienten organisieren wir den Transport. Für die Patienten fällt nur der gesetzliche Eigenanteil für die Transportkosten an (insg. 10 €), alle weitere Kosten trägt die Krankenkasse. Ebenso wie unsere Kollegen aus dem Krankenhaus „Gottesfriede“ beziehen wir ggf. die Angehörigen, sowie den Hausarzt und bei Bedarf Sozial- und Pflegedienste aktiv in die Entlassungsvorbereitungen ein.
 

Ziele:

  • Verkürzung der vollstationären Verweildauer im Krankenhaus
  • Verbindung von Rehabilitation mit der Schrittweisen Reintegration des Patienten in die häusliche Umgebung
  • Ersatz vollstationärer Rehabilitation bei Patienten, die zuhause leben
  • Vermeidung, Verminderung oder Beseitigung von Pflegebedürftigkeit
  • Aktuelle Probleme im ADL-Bereich (activities of daily living) können gezielt therapiert werden
  • Reaktivierung vorhandener bzw. Erwerb neuer Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Erhaltung des sozialen Netzes

Angebot:

  • kurzfristige umfassende medizinische Diagnostik („Assessment“)
  • Medikamenten- und Insulineinstellung
  • Rehabilitation und Hilfsmittelversorgung
  • Case-Management (Feststellung des Rehabilitationspotentials) in einem Zeitraum von drei Tagen
  • Beratung und Hilfestellung bei der Lösung sozialer Probleme
  • enge Zusammenarbeit mit den ambulanten Pflegediensten und den Hausärzten
  • Beratung und Schulung der Angehörigen bei Bedarf